Sep 02 2010
Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2010 im Euroraum um 1,0 Prozent gestiegen
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| Handelskammer in Hamburg |
| Foto: Bernd Sterzl |
| © Alchemie / PIXELIO |
Im Vergleich zum Vorquartal ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2010 im Euroraum um 1,0 Prozent gestiegen. Im ersten Quartal 2010 betrug die Wachstumsrate 0,3 Prozent.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 ist das saisonbereinigte BIP um 1,9 Prozent gewachsen, nach 0,8 Prozent im Vorquartal. Dies geht aus ersten Schätzungen hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht werden.
Im zweiten Quartal 2010 stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Euroraum um 0,5 Prozent, nach 0,2 Prozent im Vorquartal. Die Investitionen wuchsen um 1,8 Prozent (nach -0,4 Prozent im Vorquartal). Die Ausfuhren stiegen im Euroraum um 4,4 Prozent, die Einfuhren erhöhten sich ebenfalls um 4,4 Prozent.
BIP in den USA und in Japan
In den Vereinigten Staaten wuchs das BIP im zweiten Quartal 2010 um 0,4 Prozent, nach +0,9 Prozent im ersten Quartal 2010. In Japan stieg das BIP im zweiten Quartal 2010 um 0,1 Prozent, nach +1,1 Prozent im Vorquartal.
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| freeFIBU – Buchhaltung | |
| Foto: Marko Greitschus | |
| © MGstage / PIXELIO |
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 ist das BIP der Vereinigten Staaten um 3,0 Prozent (nach +2,4% im Vorquartal) und das Japans um 1,9 Prozent gestiegen (nach 4,4%).
Die europäischen vierteljährlichen Gesamtrechnungen werden gemäß dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG95) erstellt.
Diese erste reguläre Schätzung der Wachstumsrate des BIP für das zweite Quartal 2010 beruht auf den Daten der Mitgliedstaaten (soweit verfügbar), die 98 Prozent des BIP des Euroraums abdecken.
Diese Daten wurden nach den jeweiligen nationalen Methoden saisonbereinigt (und in den meisten Fällen auch arbeitstagebereinigt).
Die saisonbereinigten europäischen Gesamtrechnungen werden ausgehend von den saisonbereinigten Daten der Mitgliedstaaten berechnet (indirekte Saisonbereinigung).
Zum Euroraum gehören Belgien, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland.





