Aug 31 2010
1,6 Prozent Inflationsrate im Euroraum – Arbeitslosenquote stabil bei 10,0 Prozent
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| Inflationsrate des Euroraums |
| Foto: Günter Havlena |
| © Havlena / PIXELIO |
Die jährliche Inflationsrate des Euroraums für August 2010 wird auf 1,6 Prozent vorausgeschätzt. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag im Juli 2010 bei 10,0 Prozent und hat sich gegenüber Juni nicht verändert.
Im Juli 2010 lag die Inflationsrate bei 1,7 Prozent. Dies geht aus einer veröffentlichten Vorausschätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervor. Die Inflation des Euroraums wird anhand des Verbraucherpreisindex des Euroraums (VPI-EWU) gemessen. Zur Berechnung der Vorausschätzung des VPI-EWU verwendet Eurostat frühzeitig vorliegende Preisdaten für den Berichtsmonat aus den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, sowie frühzeitig vorliegende Informationen über die Energiepreise.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Schätzung zuverlässig ist. Während der letzten zwei Jahre wurde die Inflationsrate 21 Mal exakt vorausgeschätzt und 3 Mal war der Unterschied 0,1 Prozent. Zum Euroraum gehören Belgien, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland.
Arbeitslosenquote des Euroraums stabil bei 10,0 Prozent
Im Juli 2009 hatte die Arbeitslosenquote des Euroraums 9,6 Prozent betragen. Im Juli 2010 liegt sie nun bei 10,0 Prozent.
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| Foto: Marko Greitschus | |
| © MGstage / PIXELIO |
Eurostat schätzt, dass im Juli 2010 in der EU27 insgesamt 23,057 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 15,833 Millionen im Euroraum. Gegenüber Juni hat die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU27 um 45.000 und im Euroraum um 8.000 abgenommen. Gegenüber Juli 2009 ist die Zahl der Arbeitslosen in der EU27 um 1,108 Millionen und im Euroraum um 0,668 Millionen gestiegen.
Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Österreich (3,8%) und die Niederlande (4,4% im Juni 2010) die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Spanien (20,3%), Lettland (20,1% im ersten Quartal 2010) und Estland (18,6% im zweiten Quartal 2010).
Drei Mitgliedstaaten verzeichneten über ein Jahr betrachtet einen Rückgang der Arbeitslosenquote, zwei eine stabile Quote und zweiundzwanzig einen Anstieg. Die Rückgänge wurden in Österreich (von 5,1% auf 3,8%), Malta (von 7,3% auf 6,5%) und Deutschland (von 7,6% auf 6,9%) beobachtet.
Die höchsten Anstiege verzeichneten Lettland (von 13,5% auf 20,1% zwischen dem ersten Quartal 2009 und 2010) und Litauen (von 11,2% auf 17,3 zwischen dem ersten Quartal 2009 und 2010).
Vergleicht man Juli 2010 mit Juli 2009 so stieg die Arbeitslosenquote der Männer im Euroraum von 9,5 Prozent auf 9,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote der Frauen nahm im Euroraum von 9,8 Prozent auf 10,3 Prozent zu.
Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen lag im Juli 2010 im Euroraum bei 19,6 Prozent. Im Juli 2009 hatte sie 19,8 Prozent betragen.
Die niedrigste Quote verzeichneten die Niederlande (8,1% im Juni 2010) und die höchsten Quoten Spanien (41,5%), Lettland (39,5% im ersten Quartal 2010) und Estland (37,2% im zweiten Quartal 2010).
Im Juli 2010 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 9,5 Prozent und in Japan bei 5,2 Prozent.





